Vor 75 Jahren: Hunderttausendfacher Massenmord an japanischen Zivilisten

Jedes Mal, wenn sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki jähren, vergießt die Nomenklatur der „westlichen Wertegemeinschaft“ dicke Krokodilstränen und beteuert, dass sich so etwas niemals wieder ereignen darf.

Wie verlogen diese Aussagen sind, weiß freilich jeder, der sich auch nur ansatzweise mit aktueller Politik oder den Geschehnissen der letzten 70 Jahre beschäftigt: kaum ein Jahr, indem die Führer der USA und ihre Vasallen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht irgendwo auf dem Planeten Krieg für „Freiheit und Demokratie“ führten, womit sie im Regelfall das Kaputtbomben alternativer Gesellschaftssysteme im Sinne der Ausweitung ihrer Kapitalmacht meinen.

Nur wenige Jahre nach dem Tabubruch Hiroshima, bei dem erstmals eine Massenvernichtungswaffe diesen Ausmaßes eingesetzt wurde, um angeblich den Krieg mit einem kurzen Schrecken zu beenden, scheute man sich in Washington nicht, diesen in anderen Formen vor der gesamten Weltöffentlichkeit zu wiederholen: beispielsweise mit dem „Agent Orange“ – Einsatz in Vietnam, weswegen dort bis heute Kinder mit Missbildungen zur Welt kommen oder dem Abfeuern von uranummantelter Munition (DU) im Irak- und Kosovokrieg. Ganze Landstriche sind seither für die dortige Bevölkerung unbewohnbar geworden…nebst genetisch veränderter Nachkommenschaft versteht sich.

Es ist sinnlos, den Protagonisten der „westlichen Wertegemeinschaft“ ihre Verlogenheit vorzuhalten. Der Herrschaftsanspruch der WWG über die Welt hat sich ja nicht aus den Völkern Europas und Nordamerikas herausgebildet, sondern steht für die Politik der herrschenden Eliten dieser Länder, die blind, weil systembedingt nicht anders möglich, ihren Weg der Profitmaximierung gehen (müssen). Und das seit Jahrzehnten unter Zuhilfenahme des militärisch-industriellen Komplexes, der zu einem immer größer werdenden Machtzentrum wurde und immer noch wird.

Schon der damalige Präsident der USA Dwight.E. Eisenhower, selbst ein Mann des Militärs, warnte 1961 in seiner Abschiedsrede vor einer Verselbständigung desselben: „Wir müssen auf der Hut sein vor unberechtigten Einflüssen des militärisch-industriellen Komplexes, ob diese gewollt oder ungewollt sind. Die Gefahr für ein katastrophales Anwachsen unbefugter Macht besteht und wird weiter bestehen. Wir dürfen niemals zulassen, dass das Gewicht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unseren demokratischen Prozess bedroht…“

Was er aber nicht aussprach: Nur die Abkehr von einem System, welches permanentes Wachstum seiner „underlyings“ benötigt, eine Bewusstwerdung der Menschen für endliche Ressourcen und internationale Solidarität, die auch andere Auffassungen vom gesellschaftlichen Zusammenleben respektiert, können eine friedlichere Zukunft garantieren. Anlässlich des 75. Jahrestages des Atombombenabwurfes wollen wir auf einige Beiträge hinweisen, die diesen zum Thema haben:

Augenzeugenberichte:

http://www.hiroshima-diocese.net/hp/pdf/kane/shogen0804_d.pdf

https://www.sgi-d.org/zeitzeugenberichte/

Uran-Munition im Irakkrieg:

https://youtu.be/ERmabAyg4X0

https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/012133.html

Eine deutsche musikalische Antwort auf den US-Imperialismus:

https://www.youtube.com/watch?v=2flpdqGfAsw

Ein paar sympathische Briten äußersten sich auch musikalisch dazu: https://www.youtube.com/watch?v=-vMBp6iUJzk

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