Den Drogensumpf um die Leuchtenburg trockenlegen (II)

Wie nötig das Vorgehen gegen jene ist, die die soziale Gemeinschaft in unserer Region mit dem Verkauf von Drogen aller Art bewusst zerstören, zeigte nicht nur ein Filmbeitrag des MDR aus dem Dezember vergangenen Jahres, der andeutet, welches Leid in den Familien der Süchtigen hervorgerufen wird und der unter folgender Adresse nachgelesen werden kann:

https://www.mdr.de/nachrichten/politik/gesellschaft/crystal-gefahr-land-100.html

Auch der Tod einer 31jährigen Frau aus Neustadt/Orla im letzten Monat geht vermutlich auf das Konto von verwahrlosten seelischen und sozialen Zuständen, die jahrelanger Drogenkonsum unweigerlich hervorruft. Der 42jährige tatverdächtige Lebensgefährte des Opfers war den Neustädtern ebenso als Konsument von Drogen bekannt, wie das Opfer selbst. Mitteilungen an uns von verschiedenen Quellen stimmen dahingehend überein.

Zwar konnten wir die Polizei zuletzt verstärkt in der Nähe von Dealer-Wohnungen beobachten, beispielsweise in der Kahlaer Altstadt und auch den Pressemitteilungen der Behörden ist zu entnehmen, dass zuletzt der Einsatz gegen deren Unwesen zumindest punktuell erfolgreich war:

https://www.otz.de/leben/blaulicht/drogenfahnder-in-eisenberg-und-kahla-erfolgreich-id218751915.html

Doch weiß ein jeder, dass den Ermittlungserfolgen der Polizei nur selten eine rechtskräftige Verurteilung der Täter erfolgt, oder dass diese nur mit wenig abschreckenden Strafen verbunden ist. Und selbst wenn, dann nutzen neue profitgierige Dealer die freigewordene Lücke für ihre schäbigen Geschäfte.

Die konsequente gesellschaftliche Ächtung der Dealer und des Drogenkonsums ist deshalb von höchster Priorität!

Ab kommendem Monat starten wir deshalb eine großangelegte Flugblattaktion in den betreffenden Regionen, die die Nachbarschaften für dieses Thema sensibilisieren soll. Ebenso können demnächst bei uns Aufkleber geordert werden, die mit entsprechenden Aufrufen das Thema in die sichtbare Öffentlichkeit rücken werden.  Diese bezeugen v.a. im direkten Umfeld von Dealer-Wohnungen, dass wir deren Treiben nicht tatenlos dulden und das wir durchaus wissen, wo der Verkauf von Drogen „über die Bühne geht“.

Wer bei der Verbreitung des Materials Unterstützung leisten möchte, der wendet sich an dealer-melden@posteo.de (unsere anonyme Meldestelle) oder an aufbruchunderneuerung@web.de

Der erste Beitrag zu dem Thema findet sich hier: https://aufbruch-erneuerung.org/2020/05/25/aufruf-den-drogensumpf-um-die-leuchtenburg-trocken-legen/

Ein Kommentar zu „Den Drogensumpf um die Leuchtenburg trockenlegen (II)

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